Induktionskochfeld: Lohnt es sich?
Das Kochfeld ist in den meisten Haushalten jeden Tag im Einsatz. Viele Kunden fragen deshalb bei der Planung einer neuen Küche, ob der Umstieg auf Induktion den Aufpreis wert ist. Dieser Blogbeitrag erklärt die Technik, nennt Vor- und Nachteile und stellt insbesondere Modelle von Siemens und Miele vor, die Sie bei Möbelhaus Ebersbach in der Oberlausitz in Ihre Planung aufnehmen können.
Technik der Induktion
Ein Induktionskochfeld erhitzt nicht die Glasfläche, sondern den Topf selbst. Kupferspulen unterhalb der Glaskeramik erzeugen ein magnetisches Wechselfeld. Dieses Feld setzt im Boden des Kochgeschirrs Wirbelströme in Gang, und der Boden wird heiß. Die Glasfläche erwärmt sich nur indirekt durch den Topf. Das Feld reagiert, sobald ein geeignetes Gefäß auf der Zone steht. Die Zone bleibt ohne Kochgeschirr kalt.
Vorteile im Vergleich
Wasser kocht auf Induktion deutlich schneller als auf einem Glaskeramikkochfeld mit Heizspiralen, weil kaum Wärme ungenutzt verloren geht. Die Leistung lässt sich fein dosieren und ändert sich sofort mit jeder Eingabe. Die Fläche neben dem Topf bleibt vergleichsweise kühl, übergelaufene Sauce brennt deshalb kaum fest. Ein feuchtes Tuch reicht zum Reinigen meist aus. Familien mit kleinen Kindern schätzen die Sicherheit, eine Restwärmeanzeige warnt zusätzlich vor heißen Stellen. Induktion setzt den Strom direkt im Topfboden in Wärme um und verbraucht dadurch weniger Energie als ältere Kochfelder.
Was Sie vorher prüfen sollten
Induktion verlangt Kochgeschirr mit magnetischem Boden. Ein Magnet zeigt schnell, ob Ihre Töpfe geeignet sind, denn er haftet nur an einem passenden Boden. Gefäße aus reinem Aluminium, Kupfer oder Glas funktionieren nicht. Die Anschaffung kostet etwas mehr als ein einfaches Glaskeramikkochfeld. Ein leises Summen ist bei hoher Leistung möglich, es kommt von den Spulen und vom Lüfter. Ein Elektriker prüft vor dem Einbau den elektrischen Anschluss.
Siemens Induktionskochfeld der Serie iQ700
Ein Siemens Induktionskochfeld der Serie iQ700 passt sich Ihrem Kochgeschirr an. Die Funktion varioInduktion Plus verbindet Kochzonen zu größeren Flächen und erkennt Töpfe bis 30 Zentimeter Durchmesser. Die Funktion powerMove Plus teilt eine Fläche in drei Leistungsstufen: vorn kochen, in der Mitte köcheln, hinten warmhalten. Sie schieben den Topf einfach weiter, statt die Stufe zu ändern. Der Bratsensor Plus hält die Pfanne auf einer von fünf Temperaturstufen konstant. Der kabellose cookingSensor Plus ist als Zubehör erhältlich, misst die Temperatur am Topf und verhindert Überkochen. Siemens baut für Kochinseln unter dem Namen inductionAir Plus einen Dunstabzug direkt in das Kochfeld ein. Er saugt Kochdünste am Topf ab und arbeitet je nach Ausführung mit Abluft oder Umluft.
Miele Induktionskochfeld mit PowerFlex
Ein Miele Induktionskochfeld der Generation 7000 setzt auf PowerFlex-Bereiche für große Töpfe und Bräter. Das Modell KM 7679 FL ist 80 Zentimeter breit und wird flächenbündig in die Arbeitsplatte eingelassen. Ein PowerFlex-Bereich bringt viel Leistung für schnelles Ankochen, die TempControl-Zone hält die Temperatur in der Pfanne konstant, sodass Öl nicht überhitzt. Sie wählen die Leistungsstufe mit SmartSelect direkt an der jeweiligen Zone. Con@ctivity verbindet das Kochfeld mit einer Miele Dunstabzugshaube, die ihre Leistung selbst anpasst. Das TwoInOne KMDA 7473 Silence kombiniert Induktion und Dunstabzug in einem Gerät. Das Gerät verbindet je zwei Zonen zu einer großen Fläche für Bräter oder Grillplatte, der Silence Motor arbeitet dabei leise.
Neuheiten bei Miele und Siemens
Miele führt mit der Serie KM 8000 eine neue Generation von Induktionskochfeldern ein. Die Serie ist seit April 2026 im Handel und prägt die Auswahl für Küchen, die 2027 entstehen. Die Modelle mit Vollflächeninduktion nehmen bis zu sechs Töpfe und Pfannen an beliebiger Stelle auf. Das System M Sense verbindet das Kochfeld mit passendem Kochgeschirr: Sensoren im Topf messen die Temperatur, das Kochfeld regelt die Leistung selbst, sodass nichts überkocht. Jeder Topf erhält mit MultiSlide einen eigenen Schieberegler. Siemens erweitert die Matt Edition und setzt auf tiefschwarze, matte Glaskeramik, die pflegeleicht ist und Kratzern besser standhält. Die matten Induktionskochfelder gibt es in 60, 80 und 90 Zentimetern Breite, flächenbündig oder mit Rahmen.
Worauf es bei der Auswahl ankommt
Die Breite richtet sich nach Ihrem Kochverhalten: 60 Zentimeter genügen für zwei Personen, 80 oder 90 Zentimeter geben Platz für mehrere große Töpfe. Ein Dunstabzug im Kochfeld spart die Haube und hält den Blick frei, eine Wandhaube lässt sich dafür leichter nachrüsten. Probieren Sie in der Ausstellung aus, welche Bedienung Ihnen liegt.
Induktionskochfeld: Lohnt es sich?
Die Frage lässt sich für die meisten Haushalte mit Ja beantworten. Sie kochen schneller, sparen Energie und reinigen die Fläche mit wenig Aufwand. Die Beratung und Planung bei Möbelhaus Ebersbach ist kostenlos, unsere Küchenplaner vergleichen verschiedenene Induktionskochfelder direkt mit Ihnen bei uns in der Küchenausstellung. Sie finanzieren Ihre neue Küche auf Wunsch bequem in Monatsraten zu den Konditionen unserer Partnerbank. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Beratungstermin und finden Sie gemeinsam mit uns das Kochfeld, das zu Ihrer Küche passt.

